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Rahmenplan
Der Bildungsplan (auch: Rahmenplan, Lehrplan u. ä.) enthält die vom Kultusministerien festgelegten Vorgaben über den Erziehungs- und Bildungsauftrag der Schule in dem jeweiligen Bundesland. Im Bildungsplan sind die Grundwerte, die vermittelt werden sollen, ebenso festgehalten wie die Ziele und Inhalte der einzelnen Unterrichtsfächer und des fächerübergreifenden Unterrichts. In diesen Plänen wird außerdem deutlich, welche Unterrichtsinhalte von Lehrerinnen und Lehrern verpflichtend aufgegriffen werden müssen und welche freiwillig bearbeitet werden können.

Realschule
Die Realschule (in manchen Bundesländern auch Sekundarschule) umfasst die Klassen 5 bzw. 7 bis 10, mit erfolgreichem Abschluss der 10. Klasse erlangen die Schülerinnen und Schüler die mittlere Reife.

Rechenschwäche (Dyskalkulie)
Eine Rechenschwäche (auch: Dyskalkulie) ist eine Teilleistungsstörung im Umgang mit Zahlen. Wissenschaftler schätzen, dass etwa sechs Prozent der Grundschüler unter dieser Teilleistungsstörung leiden. Sie können scheinbar nicht verstehen, welche Zahl größer und welche kleiner ist, sie schreiben Ziffern seitenverkehrt und verwechseln Rechenarten. Eltern, die eine Rechenschwäche bei ihrem Kind vermuten, sollten sich von Schulpsychologen oder Erziehungsberatungsstellen beraten lassen.
Weitere Informationen finden Sie in diesem Artikel.

Regionale Schule
Die Regionale Schule ist eine besondere Form der Sekundarstufe I in einigen Bundesländern Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10 der Bildungsgänge Realschule und Hauptschule werden gemeinsam unterrichtet. In den Klassen 5 und 6 im Klassenverband und danach in abschlussbezogenen Klassen, deren Unterricht ausgerichtet ist auf die mittlere Reife oder den Hauptschulabschluss.

Schriften (Text folgt in Kürze)

Schulpsychologischer Dienst
In den schulpsychologischen Beratungsstellen (je nach Bundesland auch schulpsychologischer Dienst) beraten Psychologen bei Fragen der Schulwahl, bei Schul- und Lernproblemen, Prüfungsangst. Diese Beratung ist kostenlos und kann von allen Schülern und ihren Eltern in Anspruch genommen werden. Die Adresse der nächstgelegenen Beratungsstelle erhalten Sie in der Schule oder beim Schulamt.

Schulwahl
Spätestens am Ende der 4. bzw. 6. Grundschulklasse stellt sich die Frage, welche Schule ein Kind besuchen kann und sollte. Entscheidend dafür sollten die Fähigkeiten des Kindes und die Leistungen in der Grundschule sein. Dabei sollten Lehrer und Eltern darauf achten, dass bei der Einschätzung der Leistungen ggf. persönliche Umstände eine Rolle spielen.

Schulwechsel
In Ausnahmefällen ist auch innerhalb eines Schuljahres oder zu Beginn ein Schulwechsel möglich, z. B. bei einem Umzug. Wichtig bei einem solchen Schulwechsel ist, dass die Kinder und Jugendlichen Unterstützung seitens der Schule und Familie nötig. Der Schulwechsel sollte von Anfang an mit dem Schüler besprochen werden, wobei auch seine Argumente dafür oder dagegeben ernst genommen werden müssen.

Sekundarschule
In einigen Bundesländern gibt es eine sog. Sekundarschule, sie bildet eine eigenständige Schulform als Ergänzung zur Gesamtschule. In dieser spezifischen Schulform können die Schüler einen Realschul- oder einen Hauptschulbildungsgang besuchen, an dessen Ende entsprechende Bildungsabschlüsse stehen.

Sprachstandsfeststellung
Seit einigen Jahren finden in mehreren Bundesländern schon vor der Schule Sprachtest mit allen Kindern statt. Hier wird festgestellt, wie die Sprache der Kinder entwickelt ist und ob sie u. U. weitere Förderung benötigen, um dem Schulstoff sprachlich folgen zu können.

Stationenlernen => Lernen an Stationen

Stundentafel
Die Stundentafel ist die Vorgabe der Schulverwaltung für Lehrer und Schule, welche Fächer in welcher Klasse wie oft unterrichtet werden müssen.

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