K/L

Klassenarbeiten
Klassenarbeiten (in Bayern heißen sie Schulaufgaben) sind schriftliche Tests, die in der Schule, üblicherweise nach Vorankündigung, durchgeführt werden. Die Aufgaben beziehen sich auf den Stoff, der in den letzten Wochen vor der Arbeit vermittelt wurde. In den ersten beiden Klasse werden diese Arbeiten meist noch nicht benotet, sondern lediglich korrigiert. Später werden die Arbeiten dann korrigiert und benotet. Die Noten der Klassenarbeiten sind eine der wichtigsten Grundlagen für die Gesamtzensur im Halbjahres- oder Jahresabschlusszeugnis.
Weitere Informationen auch zur Vorbereitung einer Klassenarbeit enthält der Lerntipp „Klassenarbeiten“ von Die Lernbegleiter, den Sie hier als PDF herunterladen können.

Klassenkonferenz
Die Klassenkonferenz setzt sich aus allen Lehrer, die in einer Klasse unterrichten, zusammen. Sie berät über Noten der Schüler oder Aktivitäten einer Klasse. In der Klassenkonferenz sind in der Regel auch die jeweiligen Elternvertreter anwesend. Erfolgt der Unterricht in Kursen, gibt es eine Jahrgangskonferenz, der alle Lehrerinnen und Lehrer angehören, die in der Jahrgangsstufe unterrichten, sowie Vertreter der Eltern und/oder Schüler.
Konzentration
Konzentration ist die Fähigkeit, dieGedanken gezielt für eine längere Zeit auf eine Aufgabe zu richten. Dazu muss ein Schüler, alle Gedanken, die nicht zum momentan bearbeiteten Thema gehören, beiseite schieben können. Nur ein konzentriertes Kind kann neue Fertigkeiten erwerben und Wissen aufnehmen. Falls Sie den Eindruck haben, dass Ihr Kind schnell seine Gedanken abschweifen lässt oder dass es sich gar nicht auf seine Aufgaben konzentrieren kann, können Sie ihm helfen. Vermitteln Sie ihm kleine Übungen, mit denen es sich auf eine bestimmte Aufgabe konzentriert.
Es gibt Kinder, die sich nicht konzentrieren können, weil sie unter einer Krankheit leiden. Falls Ihr Kind sich also trotz aller Übungen nicht konzentrieren kann, sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt.
Mehr zum Thema „Konzentration“ erfahren Sie in einem Lerntipp von Die Lernbegleiter zu dem Thema hier (PDF-Datei).
Kopfnoten
Mit Kopfnoten werden die Noten im Zeugnis bezeichnet, die sich auf allgemeine, fachübergreifende Leistungen beziehen, z. B. Sorgfalt, Zuverlässigkeit. Der Begriff Kopfnoten ist dadurch entstanden, dass diese Noten am „Kopf“ des Zeugnisses stehen.

Legasthenie
Schätzungen zufolge haben zwischen 5 und 20 Prozent aller Kinder eines Jahrgangs Lese-Rechtschreib-Probleme. Um den Kindern zu helfen, ist eine sorgfältige Analyse der Ursachen und Ausprägungen nötig. Die Ursachen sind vielfältig, in der Regel sind mehrere Gründe dafür verantwortlich, dass die Kinder Probleme beim Lesen und Schreiben zeigen. Diese Probleme machen sich meist nicht nur im Fach Deutsch bemerkbar, sodass eine frühzeitige und individuelle Förderung wichtig ist.

LER Lebensgestaltung, Ethik, Religionskunde
Da die weltanschaulichen und religiösen Wurzeln der Schülerinnen und Schüler in einer multikulturellen Gesellschaft ganz unterschiedlich sind, bieten fast alle Bundesländer inzwischen eine Alternative bzw. einen  Ersatz für den Religionsunterricht an. Die Bezeichnungen sind je nach Bundesland unterschiedlich, was in Mecklenburg-Vorpommern Philosophie bzw. Philosophieren mit Kindern heißt, wird in Brandenburg als Lebensgestaltung/Ethik/Religionskunde bezeichnet. Aufgabe dieses Unterrichtes ist es, Kindern Gelegenheit zur Diskussion von Wertfragen zu geben, sie bei der Suche nach Antworten auf Sinnfragen zu begleiten und ihnen eine Orientierung für ein Leben in der Gesellschaft zu vermitteln. Eine Freistellung von diesem Unterricht wie sie Eltern für das Fach Religion beantragen können ist nicht möglich.

Lernen an Stationen
Eine neue Methode des individuellen Unterrichts ist das Lernen an Stationen. Wie beim Zirkeltraining im Sport finden die Schüler an jeder Station eine Lernaufgabe vor, die sie bearbeiten müssen.

Lernkartei
Die sog. Fünf-Fächer-Lernkartei gilt als Geheimtipp für das Lernen von Vokabeln, Merkwörtern und 1×1-Aufgaben. Die Kartei besteht aus fünf Fächern, die mit Aufgabenkärtchen bestückt werden. Die Kärtchen wandern von Fach zu Fach, sobald die Aufgaben gelöst wurden.

Lernserver (Text folgt in Kürze)

Lernstandserhebung
Mit der sog. Lernstandserhebung werden innerhalb eines Bundeslandes oder einer Schule die Leistungen der Schüler in einem bestimmten Fach in einer bestimmten Klassenstufe erhoben. Ziel ist, die Ergebnisse des Unterrichts miteinander zu vergleichen und u. U. die didaktischen Ansätze zu verändern. Inzwischen wird die Lernstandserhebung jedoch oft auch zur Beurteilung eines einzelnen Schülers herangezogen und z. T. werden die Schüler gezielt darauf vorbereitet.

Lerntherapie (Text folgt in Kürze)

Lernvoraussetzungen (Text folgt in Kürze)

Lese-Rechtschreib-Schwäche => Legasthenie

Linkshänder
Was vor Jahren noch ein großes Problem war, ist inzwischen selbstverständlich geworden: Es gibt Kinder, die nicht ihre rechte Hand für alltägliche  Verrichtungen benutzen, sondern die linke. Sei es nun das Malen, Essen, Kämmen oder Schreiben – alles wird mit der linken Hand ausgeführt. Vor Jahren wurde diesen Kindern noch unter Zwang und Tränen beigebracht, die rechte Hand zu benutzen. Heute gibt es Füller, Besteck, ja sogar Werkzeug und Musikinstrumente für Linkshänder. Kritzelt Ihr Kind also ständig mit der linken Hand, ist das kein Grund zur Besorgnis.

LRS-Erlass
Mit dem sog. LRS-Erlass wird in den Bundesländern geregelt, mit welchen Vergünstigungen der Nachteil der Lese-Rechtschreib-Schwäche ausgeglichen werden kann, z. B. Aussetzen der Rechtschreibnote, längere Zeit für die Arbeit.

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One Response to K/L

  1. Bedingt durch meine Büchereitätigkeit weiß ich, dass Leseförderung ein vielschichtiges Thema ist:
    1.) Im Bereich der Wahrnehmungsförderung wird in der Kindergartenarbeit immer mehr getan.
    2.) Die Unterrichtskonzepte für den ersten Umgang mit Buchstaben werden immer besser.
    3.) s.u.
    4.) Das Textverständnis von immer längeren Texten wird geübt.
    5.) Das Textverständnis von immer komplexeren Texten wird geübt.

    Für 3.) gibt es zu wenig einfache Texte für Leseanfänger. Kürzere Texte, bzw. Texte in großer Schrift reichen zum Erlernen der Schriftsprache nicht aus. Eine Fremdsprache versteht man auch nicht deshalb besser, indem sie lauter gesprochen wird. Wenn vorangegangene Stufen nicht genug gefestigt sind kommt es zu Problemen in Stufe 4.) und 5.).

    Aus diesem Grund habe ich für meine Kinder extra Geschichten geschrieben, die jetzt veröffentlicht wurden.