A/B

ADS/ADHS (Text folgt in Kürze)

Allgemeine Hochschulreife = Abitur
Die Allgemeine Hochschulreife (umgangssprachlich: Abitur) ist ein Schulabschluss, der – je nach Bundesland – nach 12 oder 13 Schuljahren erworben wird. Dazu ist in der Besuch einer gymnasialen Oberstufe oder eines ähnlichen Bildungsganges nötig. Der Abschluss wird erlangt durch eine mündliche und schriftliche Prüfung. Die Gesamtnote setzt sich allerdings nicht nur aus den Ergebnissen dieser Prüfungen zusammen. Sie wird nach einem besonderen Schlüssel ermittelt durch Zusammenziehen der Noten im 12. und 13. Schuljahr (bzw. 11. und 12. Schuljahr) mit den Prüfungsnoten. Die Voraussetzungen für den Erwerb der allgemeinen Hochschulreife sind in allen Bundesländern unterschiedlich, Informationen dazu sind in den Gymnasien und Kultusministerien erhältlich.

AnerkennungsjahrIn einigen Bundesländern gibt es das Fach Arbeitslehre, in dem Schülerinnen und Schüler an die Arbeitswelt herangeführt werden. Der Unterricht erfolgt in Kooperation mit Unternehmen, Berufsschule und Berufsberatung.

Arbeitsplatz
Eine wichtige Voraussetzung für den Lernerfolg ist ein fester Arbeitsplatz für den Schüler bzw. die Schülerin, an dem nur gelernt wird und alle Lernunterlagen immer griffbereit sind. Zu einem optimalen Arbeitsplatz gehört:
* Schreibtisch in altersgemäßer Höhe (Schreibtischplatte in Höhe der angewinkelten Ellbogen des sitzenden Schülers)
* Schreibtischlampe mit einer 60-Watt-Birne (bei Rechtshändern links am Schreibtisch und bei è Linkshändern rechts)
* auf dem Schreibtisch Materialien und Unterlagen, die ständig benötigt werden
* wichtige Nachschlagewerke in der Nähe
* möglichst eine Pinnwand über oder neben dem Schreibtisch
* Papierkorb
* evtl. Platz für die Schulsachen, die nicht benötigt werden

Aufbaugymnasium
Das Aufbaugymnasium gibt es nicht in jedem Bundesland. Es bietet Schülerinnen und Schülern mit einem mittleren Bildungsabschluss die Möglichkeit, Abitur zu machen. Es ist meist einem Gymnasium oder einer Gesamtschule angegliedert und umfasst in der Regel eine Oberstufe mit Einführungs- und Studienstufe.

Berufsakademie
Die Berufsakademit ist in einigen Bundesländern eine Alternative zu Universität und Fachhochschule, um einen Studienabschluss zu erwerben. Der Student hat dann einen Praktikumsplatz in einem Unternehmen und studiert in der Regel in mehrwöchigen Blöcken nach bestimmten Stundenplänen an der Berufsakademie. Der Unterschied gegenüber den herkömmlichen Studiengängen ist der direkte und alltägliche Praxisbezug.

Berufskolleg
Der Begriff  „Berufskolleg“ bezeichnet je nach Bundesland unterschiedliche Schulformen, in NRW z. B. werden mit diesem Begriff die berufsbildenden Schulen übergreifend benannt, in anderen Bundesländern sind damit nur die Berufsschulen gemeint, die unter einem beruflichen Schwerpunkt zum Fachabitur führen.

Betriebliche Ausbildung
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Beruf zu erlernen, eine davon ist die betriebliche Ausbildung (früher: Lehre) in einem Unternehmen oder Handwerksbetrieb. Die Ausbildung ist eine Mischform aus praktischem Erlernen der Grundfertigkeiten für den Beruf innerhalb des Betriebes und der Vermittlung theoretischer Grundkenntnisse in der Berufsschule. Der Unterricht in der Berufsschule wird je nach Ausbildungsgang wöchentlich oder in mehreren Blöcken erteilt wird.

BGJ/Berufsgrundbildungsjahr / BVJ/Berufsvorbereitungsjahr
Jugendliche, die nach dem Abschluss des 9. Schuljahres keine weiterführende Schule besuchen und keine betriebliche oder schulische Ausbildung absolvieren, müssen ein Berufsgrundbildungsjahr (BGJ; auch: BVJ=Berufsvorbereitungsjahr, Berufsgrundschuljahr) absolvieren, um ihrer è Berufsschulpflicht nachzukommen und eine zusätzliche Orientierung im Hinblick auf die Berufswahl zu erhalten. In diesem Jahr bekommen sie Gelegenheit, verschiedene Berufsfelder kennenzulernen. Schülerinnen und Schüler ohne ausreichende Deutschkenntnisse erhalten zusätzlich eine besondere Förderung. Am Ende des Berufsgrundbildungsjahres steht eine Abschlussprüfung, in manchen Fällen wird das Berufsgrundbildungsjahr auf die weitere Ausbildungszeit angerechnet.

Bildungsstandards
Die Kultusministerkonferenz legt nach und nach Bildungsstandards für die verschiedenen Fächer und Klassenstufen fest. Damit soll erreicht werden, dass Schüler in allen Bundesländern am Ende eines bestimmten Zeitraums die gleichen Inhalte gelernt haben.
Weitere Informationen über die schon vorliegenden Bildungsstandards finden Sie hier.

Blaue Briefe
Lehrerinnen und Lehrer beobachten während des ganzen Schuljahres die Leistungen ihrer Schülerinnen und Schüler. Wenn sie im zweiten Schulhalbjahr feststellen, dass die Versetzung der Schüler gefährdet ist, benachrichtigen sie schriftlich die Eltern. In dieser Benachrichtigung steht, dass und aufgrund welcher Fachnoten die Versetzung gefährdet ist. Der Schüler erhält damit eine Warnung, dass er nicht versetzt wird, wenn sich seine Noten in diesen Fächern nicht verbessern.

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